Es gibt neben den bekannten Stromsparmethoden für PCs (gut aufeinander abgestimmte Komponenten und Standbyoptionen) noch weitere Möglichkeiten, um den Energieverbrauch der Rechner zu reduzieren. Zumindest arbeitet man daran, allerdings teilweise nicht von Erfolg gekrönt.
Die Prozessoren von Notebooks sind bspw. ziemlich stromsparend, so dass die Idee natürlich naheliegt, dass man diese mobilen Prozessoren in Desktopsysteme einbaut, um so von dem Stromspareffekt eines Notebooks zu profitieren, ohne auf den Komfort eines richtigen Towers verzichten zu müssen. Doch so einfach ist es leider nicht, die Prozessoren der Notebooks sind natürlich speziell auf die anderen Komponenten abgestimmt und daher ist es nicht möglich diese einfach auf ein normales Mainboard zu setzen, weil die Kommunikation mit den anderen Rechnerteilen nicht möglich ist.
Dafür wurde 2007 in Irland erfolgreich der erste Öko-PC entwickelt. Zum einen konnte er einen sehr geringen Stromverbrauch aufweisen. So beträgt der durchschnittliche Verbrauch im Arbeitsmodus pro Jahr nur 100 kWh, im Ruhemodus sogar nur 13 kWh. Doch das war den Entwicklern noch nicht genug. Wenn der Rechner das Ende seines Lebenszyklus’ erreicht hat, müssen nur 14 Prozent der Teile entsorgt werden, der Rest kann in anderer Form wiederverwertet werden. Diese Nachhaltigkeit war es, die dem grünen PC von der grünen Insel das EU-Umweltzeichen einbrachte und das als erstem Rechner.
So wird auch die Zukunft der Rechner aussehen, es muss nicht nur darauf geachtet werden, dass der Stromverbrauch zurück geht. Daran haben die Entwickler der Hardware schon selber Interesse dran, denn sie möchten gerne immer leistungsstärkere Komponenten verkaufen, aber bei einem zu hohen Stromverbrauch würde auch der treueste Kunde abwinken. Doch neben dem Stromspareffekt muss halt auch die Nachhaltigkeit im Bewusstsein bleiben, wenn der PC sein Ende erreicht hat, müssen die einzelnen Komponenten möglichst weiter verarbeitet werden können, um die Umwelt zu schonen.